Blumenstillleben mit sexuellen Assoziationen, Akte in Schwarz-Weiß, Homoerotik. Der Fotograf Robert Mapplethorpe hat Schwarz-Weiß-Visionen von überrealer Schönheit geschaffen. Jetzt widmet das NRW-Forum dem Künstler eine Retrospektive.
Robert Mapplethorpe: Phillip Prioleau, 1980
© Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission
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Mapplethorpe gehört zu den umstrittenen Fotografen: Seine Fotos – hyperästhetisch aber oft an der Grenze zur Pornographie. Dem New Yorker Fotografen, der die Schwarz-Weiß-Ästhetik und den extremen Bodykult der 80er mit muskelbepackten Schönheiten stark beeinflusst hat, gilt die Retrospektive im NRW-Forum.
Insbesondere in den USA wurden seine Arbeiten kontrovers bewertet, die Ausstellungen teilweise zensiert oder geschlossen. In Japan wurde erst 2008 vor dem Obersten Gericht bestätigt, dass die Fotografien nicht gegen das Pornographieverbot verstießen. Darstellungen von Nacktheit und sexuell eindeutigen Handlungen führten zu Besucherprotesten. In Düsseldorf beschränkt man sich auf einen Warnhinweis für die unter 16-Jährigen, zusätzlich kann man ein pädagogisches Führungsprogramm buchen.
Am 6.2.2010 wird die Ausstellung eröffnet, sie läuft noch bis zum 15. August 2010.


das foto ist fast genial.der schatten auf der linken seite gefällt mir nicht.ich bin kein profi,nur zuschauer. liebe grüsse susanne