Mit „Styleclicker“ präsentiert das Düsseldorfer NRW-Forum vielleicht die erste Museumsausstellung mit einem Modeblogger der Welt. Wieso Blogging jetzt schon museumsreif ist, fragten wir Museumsleiter Werner Lippert.
Mit „Styleclicker“ präsentiert das Düsseldorfer NRW-Forum vielleicht die erste Museumsausstellung mit einem Modeblogger der Welt. Wieso Blogging jetzt schon museumsreif ist, fragten wir Museumsleiter Werner Lippert.
Kann man Birnen mit Äpfeln vergleichen? München mit New York? Zwei so unterschiedliche Streetstyle-Fotografen mit zwei so unterschiedlichen Ansätzen wie den Styleclicker und den Sartorialist. Der New Yorker Scott Schumann ist deutlich erfolgreicher: 250.000 Klicks hat sein Blog „www.thesatorialist.blogspot.com“ an einem Tag. Der gelernte Schneider sagt Sätze wie: ,,Menschen so zu fotografieren, wie ich sie sehe, macht meinen Blog besonders.’’ Gunnar Hämmerle aka Styleclicker hingegen hat nur rund 10.000 Klicks an einem guten Tag und sagt: ,,Ich fotografiere die Menschen so, wie sie sind.’’
Das Düsseldorfer Unternehmen Schwarzkopf sponsert die neue Ausstellung im NRW Forum “Styleclicker Menschen des 21. Jahrhundert”. Bei der Eröffnung der Ausstellung trafen wir Tina Müller, seit 2006 Corporate Senior Vice President für das weltweite Haarkosmetik-, Gesichts- und Mundpflege- Geschäft. Sie erzählt von Sponsoring und schönen Menschen.
Ein sonntäglicher Ausflug auf einem Berliner Flohmarkt. Die Sonne scheint. Und die Berliner kommen aus ihren Altbauhöhlen. Zwischen Kunstschätzen und Vinylplatten tummeln sich die modeaffinen Hauptstädter. Modekommentar war für euch vor Ort und hat den Style eingefangen.

Ob Grunge, Cowboy oder Schotten. Allen ist eines gemeinsam: Karohemden. In den frühen 90er Jahren galt das unkonventionelle Karohemd als Pflichtbekleidung. Vor allem die Band Nirvana mit ihrem Frontmann Kurt Cobain machte es populär. Grunge war die neue Musik- und Modesensation. Im Laufe der Jahre verlor dieser Look immer mehr an Beliebheit und bekam einen faden Beigeschmack. Später kam man nicht umhin, sofort an den alten Kegelstammtisch von Papa oder den streberhaften Mathe-Profi zu denken. Doch nun erfährt das lange Zeit verhasste Hemd eine zweite Blütezeit und ist mittlerweile nicht mehr von der Straße weg zu denken.
von Susanne Kulessa und Stephanie Baumgärtner
Im Kindesalter war sie allseits verpönt und geächtet. Lange galt sie als modischer Fauxpas. Doch Zeiten ändern sich. Zum Glück! Vom bloßen Funktionsträger wandelte sich die Strumpfhose zum auffälligen Accessoire. Das einzige was man benötigt ist Mut, Stil und Kombinationstalent. Will man also ein Highlight setzen, so greife man zu! Vielfalt gibt es alle Male.
von Anna Caliebe, Chiara Giordano, Isabel Leonhardt
Anna, 21 Düsseldorf Bilk
Die vergangenen zehn Jahre waren Echos des großen 20. Jahrhunderts; wir haben die 20er wiederbelebt, uns mit den 60ern beschäftigt und die 80er exzessiv kopiert – sogar ein kleines bisschen 90er Trash schwebte kürzlich über den Laufsteg. Nun heißt es konsequent zu sein, ein bisschen weiter in der Geschichte zu reisen und dem Modesommer 2010 einen Hauch 19. Jahrhundert hinzuzufügen.. Eine Horde Jacketts. Lack-Schnürschuhe. Westen. Einstecktücher. Hüte und Ray-Bans: Der Bohemian Dandy verkörpert eine bessere, seine eigene Welt. Seine Ethik erinnert an visionäre Maler, an vergessene Literaren, an mutige Dichter…An Freigeister ! Von Menschen wie Beau Brummell, Oscar Wilde und Coco Chanel inspiriert, bildet der androgyne Bohemian Dandy Style eine Mixtur aus maßgeschneiderten stereotypisch-maskulinen Kleidungselementen und figurbetont-femininen Details.
The Bohemian Dandy : Ein Hero in Zeiten des Niedergangs
von Cheryll Mühlen und Vanessa Rojek
Bluejeans, Denim, Workwear, Blaumann…Es gibt viele Bezeichnungen für den Stoff aus dem (Mode-) Träume gemacht sind. Eins haben sie jedoch alles gemeinsam : Sie stehen für ein Kleidungsstück, dass es wie kein anderes geschafft hat, den jeweiligen Zeitgeist aufzugreifen und für sich zu interpretieren. Ob James Dean, Marylin Monroe, Jane Birkin, Farrah Fawcett oder Kate Moss und Karl Lagerfeld – sie alle lieben Jeans. Denim ist nicht nur ein Material, es verkörpert Jugend, Sex-Appeal, Freiheit und Rebellion.
von Annette Istel und Jasmin Rahim.
Nicht nur auf den Wiesen bekommen wir sie zu Gesicht. Neuerdings tummeln sie sich auf Kleidern, Schuhen oder T-Shirts. Blumenmuster sorgen sofort für Frühlingsgefühle, Flower Power verheißt eine bunte und fröhliche Zeit.
von Lena Karrenbauer und Julia Blume
Ursprünglich stammt er von den Inuit aus Alaska, wurde Armeekluft, anschließend Mods-Uniform und Jung-Indie-Outfit. Die einen trugen ihn auf Antikriegsdemos, die anderen kämpften sich mit ihm durch Manöverübungen im Schützengraben. Er trotzt fast jeder Mode- und Wetterlage. Auch 2010 ist der olivgrüne Armee-Parka in neuen Designs daher wieder en vogue. Ein modischer Evergreen und die perfekte Uniform für alle!
von Kristina, Ann-Catherine,Victoria